Samstag, 03. Oktober 2009
In der Mitte des Vaterunsers, zwischen den ersten drei und den letzten drei Bitten, steht die Bitte um das tägliche Brot: „Unser tägliches Brot gib uns heute.“Vermutlich haben seine Zuhörer nicht schlecht gestaunt, als Jesus ihnen diese Bitte vorgelegt hat. Was wir jeden Tag in die Hand nehmen, das Grundnahrungsmittel, das Selbstverständliche, das, was auf unseren Tischen steht, was wir stapeln und einkaufen, was wir oft genug auch verkommen lassen oder wegwerfen, das soll mit Gott im Zusammenhang stehen? Was hat das „tägliche Brot“ in diesem erhabenen Gebet zu suchen, das mit der Heiligkeit des Gottesnamens beginnt und mit der zukünftigen Herrlichkeit endet?
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